Tecklenburger

Hei­mat­ur­laub. Das ist Teck­len­burg für mich, war es immer schon. Etwas durch die Innen­stadt schlen­dern, an der Burg­mau­er vor­bei, im Sou­ver­nir­la­den schmö­kern, nach den Zei­tun­gen sehen, einen Kaf­fee trin­ken, durch­at­men.

Kaf­fee­trin­ken war die­ses Mal nicht ange­sagt, dafür mach­ten wir Halt beim Bio-Imbiss. Man tisch­te uns einen Teck­len­bur­ger aus Bio und Bio-Zwie­bel­ku­chen auf, dazu Bio-Cola und Bio-Feder­wei­ßer. Alles eine Num­mer klei­ner. Nur die Lokal­prolls am Neben­tisch waren so wie immer. Und da der Geschmack des­sen, was vor uns stand, immer­hin ent­fernt auch an Zwie­bel­ku­chen und Ham­bur­ger erin­ner­te, erfreu­ten wir uns dar­an, dass das Bio­pro­duk­te waren. Hat auch nicht jeder.

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Expansionen

Ibb­town expan­diert etwas und wird um eine Rubrik rei­cher, den Teck­len­blog. Das Erstel­len die­ser Rubrik hat den ein­fa­chen Hin­ter­sinn, dass man sich im Alt­kreis eben manch­mal eher als Alt­kreis­ler als als Nur-Ibben­bü­re­ner sieht. Und auch die Geschich­ten von Alt­kreis­lern dür­fen auf die­sem Blog unter­kom­men, dann aber auch unter einem Titel, der dazu passt. Teck­len­blog eben.

Aber nicht nur um eine Rubrik, auch um einen Auto­ren ist die­se Sei­te rei­cher: Faxe. Will­kom­men in die­ser klei­nen Welt.

P.s.:Und wie ler­nen die Meis­ten den Alt­kreis oft­mals rich­tig ken­nen? Rich­tig, durch’s Wan­dern. Und wo wan­dert man hin? Da kann man sich Rat bei Wan­de­rer Mar­tin suchen.

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Zu konservativ für die Kanzlerin

Ich fin­de es ja doch immer wie­der scha­de, dass der Man­tel der IVZ von der WN über­nom­men wird. Das macht die Zei­tung zu so einer Patch­work-Zusam­men­stel­lung ohne roten Faden. Und bei die­sem Man­tel fragt man sich auch immer öfter, ob das noch eine kri­ti­sche Zei­tung ist oder doch schon eine Haus­pos­til­le der CDU.

Wäh­rend die als Fach­blatt für katho­li­sche Sport­be­richt­erstat­tung oft­mals ver­un­glimpf­te Rhei­ni­sche Post gera­de­zu for­dert, dass das Betreu­ungs­geld gar nicht erst ein­ge­führt wer­den dür­fe, fragt Nor­bert Tie­mann für die WN ledig­lich

Wann kommt das Betreu­ungs­geld?

Tie­manns Pira­ten­par­tei-Dif­fa­mie

Wie sehr muss es uns eigent­lich schre­cken, dass ange­sichts der mit­un­ter chao­ti­schen pro­gram­ma­ti­schen Situa­ti­on den Pira­ten in der Par­tei­en­land­schaft ein solch gro­ßer Zuspruch wider­fährt?

ist dann so platt, dass Ange­la Mer­kel sich zu einer Lob­hu­de­lei auf die Pira­ten genö­tigt sieht:

Wir bekla­gen uns oft über die vie­len Nicht­wäh­ler und das angeb­li­che Des­in­ter­es­se an Poli­tik. Nun ent­steht eine neue Par­tei, die zu unse­rer Demo­kra­tie bei­tra­gen will und auf neu­en Wegen Men­schen für die Poli­tik inter­es­siert. Ich zol­le dem erst ein­mal Respekt. Die ande­ren Par­tei­en müs­sen über­le­gen, wo sie viel­leicht in der Arbeits­wei­se und der inner­par­tei­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on etwas ler­nen kön­nen und wo sie ganz kla­re Unter­schie­de deut­lich machen. Die Debat­te ist jeden­falls span­nend. Wie die Pira­ten das Inter­net nut­zen, wo ja nahe­zu ihre gesam­te Par­tei­ar­beit statt­fin­det, das hat eine Kon­se­quenz, die sie bei den ande­ren Par­tei­en nicht fin­den. Die­se wirk­lich umfas­sen­de Nut­zung des moder­nen Medi­ums wird uns ein Ansporn sein.

Ja, wann hat man zuletzt jeman­den vor chao­ti­schen Zustän­den je so erschreckt gese­hen?

Aber um mal den Bogen von chao­ti­schen Zustän­den zum Betreu­ungs­geld zu schla­gen: Dass die­se The­ma­tik selbst in der CDU zu sehr merk­wür­di­gen Äuße­run­gen führt, lässt sich beim OSRa­dio nach­le­sen. Dort meint der CDU-Kreis­vor­sit­zen­de:

Wir tre­ten als CDU immer dafür ein, dass Eltern selbst ent­schei­den kön­nen, wie ihre Kin­der erzo­gen wer­den sol­len, wo sie auch in der Anfangs­pha­se blei­ben. Ins­be­son­de­re bei Eltern, die bei­de berufs­tä­tig sind, kommt es durch­aus vor, dass man eine Kin­der­frau ger­ne ein­stel­len möch­te, oder dass man einen Baby­sit­ter ger­ne ein­stellt. Da ist es durch­aus in Ord­nung, wenn der Staat auch die­se Fami­li­en unter­stützt!

Also man kriegt dann bald Geld dafür, dass man sein Kind nicht in die Kita schickt, für den Baby­sit­ter, den man braucht, weil man ganz­tä­gig arbei­tet. Dass nen­ne ich mal cha­os­freie Poli­tik. In Fach­krei­sen wird das Betreu­ungs­geld übrin­gens schon MeKiZ genannt – der Mer­ce­des-Kin­der­sitz-Zuschuß.

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