+ Ernst Klee (1942–2013)

Es war schon immer sehr unge­wöhn­lich, dass da eine Schu­le nach einem Leben­den benannt wur­de, sowas mach­te man frü­her ja nur beim Füh­rer, aber bei Ernst Klee war die­se Ehre immer berech­tigt: Er war der ers­te, der detail­reich doku­men­tier­te, wie sich die Kriegs­ver­bre­chen nach Been­di­gung des Zwei­ten Welt­kriegs wei­ter­gin­gen. Ein muti­ger, der Wahr­heit ver­pflich­te­ter Jour­na­list mit gro­ßem Ver­dienst um die deut­sche Kriegs­auf­ar­bei­tung.

Lese­tipps

Deut­sche Medi­zin im Drit­ten Reich
Zeit.de: His­to­ri­ker Ernst Klee ist tot
taz.de: Ein Auf­klä­rer ers­ten Ran­ges
Guar­di­an: Ernst Klee orbi­tua­ry

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Jürgen Kehrer: Münsterland ist abgebrannt

muensterlandistabgebrannt

Ganz schön ver­dienst­voll, wie Jür­gen Keh­rer, der Erfin­der der Wils­berg-Rei­he im ZDF, das Müns­ter­land in den Blick­punkt der deut­schen Kri­mi­nal­li­te­ra­tur rückt. Müns­ter­land ist abge­brannt ist der Auf­takt einer neu­en Müns­ter­land­kri­mi­rei­he und kommt schon mal näher in unse­rer Rich­tung als ande­re Müns­ter­land­kri­mis.

Der Plot ist eine Bio­pi­ra­te­rie-Geschich­te zwi­schen Nord­wal­de, Alten­ber­ge, Spitz­ber­gen, Müns­ter und Len­ge­rich. Dass der milio­nen­schwe­re Besit­zer eines Unter­neh­mens aus Len­ge­rich auch in Len­ge­rich wohnt, kommt mir zwar etwas merk­wür­dig vor, aber las­sen wir das der dich­te­ri­schen Frei­heit. Dass die dau­er­gei­le Asia­tin aus­ge­rech­net aus dem chi­ne­si­schen Dörf­chen kommt, das in der Geschich­te eine wesent­li­che Rol­le spielt, dann aber so gar nichts mit der Geschich­te zu tun hat – etwas irri­tie­rend. Dass im Alten­heim das Mai­kä­fer-flieg-Lied in einer Zei­le zu „Müns­ter­land ist abge­brannt“ umge­dich­tet wird, ich mag’s mir nicht vor­stel­len.

An den bes­ten Stel­len ist dies ein Regio­nal­kri­mi, der sich sprach­lich und inhalt­lich von ande­ren Reprä­sen­tan­ten sei­nes Gen­res wohl­tu­end abhebt, an schlech­te­ren eine unin­spi­rier­te Anein­an­der­rei­hung von Haupt­sät­zen, die den Leser aus der Geschich­te rei­ßen. Für trü­be Som­mer­re­gen­ta­ge aber eine will­kom­me­ne Abwechs­lung, nicht nur für Leu­te aus der Regi­on.

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Kreis Steinfurt billigt Mastanlage für 240.000 Hähnchen

Es über­steigt alles bis­her im Umkreis Dage­we­se­ne: In Neu­en­kir­chen, das an Recke, Met­tin­gen und Wes­ter­kap­peln grenzt, soll eine Hähn­chen­mast­an­la­ge mit 240.000 Tie­ren ent­ste­hen:

Nach Aus­kunft des Land­krei­ses Osna­brück sol­len alle Anrai­ner­ge­mein­den noch im Zuge des Ver­fah­rens gehört wer­den. „Das müs­sen wir nicht, wir tun das aber“, ver­si­chert Spre­cher Burk­hard Rie­pen­hoff. Ande­re soge­nann­te Trä­ger öffent­li­cher Belan­ge sei­en bereits gehört wor­den, dar­un­ter auch der Kreis Stein­furt. Der habe mit Schrei­ben vom 6. Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res kei­ne Beden­ken geäu­ßert, erklärt Rie­pen­hoff.

Wie wäre es denn mal mit der Berück­sich­ti­gung hier­von:

zur­zeit (wer­den) indus­tri­el­le Mast­hähn­chen­an­la­gen in einem Umfang geplant, geneh­migt und gebaut, der den der­zei­ti­gen Nach­fra­ge­zu­wachs um mehr als das Zehn­fa­che über­steigt.

Mit ande­ren Wor­ten: So eine Anla­ge ist völ­lig über­flüs­sig.

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Faktencheck Politischer Aschermittwoch

Der Poli­ti­sche Ascher­mitt­woch ist land­auf land­ab beliebt für’s Der­ble­cken, wie der Bay­er sagt. Da wird gegröhlt und getrun­ken, auf die Inhal­te soll­te man da nicht wei­ter ach­ten. Tun wir’s doch mal, denn wenn der inner Cir­cle der CDU beklagt, man habe kei­nen int­e­lek­tu­el­len Kopf, der es mit FDP-Spit­zen­mann Chris­ti­an Lind­ner auf­neh­men kön­ne, kommt es doch wohl auf Inhal­te an oder?

Zunächst spricht Armin Laschet. Wun­der­li­cher­wei­se stellt er es im Video so dar, als wür­den 60% der Kin­der­gär­ten und diver­se Kran­ken­häu­ser in NRW von den christ­li­chen Kir­chen finan­ziert. Das ist unge­fähr so rea­lis­tisch, als wür­de man behaup­ten, Knei­pen wür­den von den Bier­mar­ken finan­ziert, die auf den Außen­be­leuch­tun­gen stün­den. Es ist eher ganz umge­kehrt so, dass nur ein Buch­teil der finan­zi­el­len Mit­tel von Insti­tu­tio­nen, die in der Ver­bin­dung zur Kir­che ste­hen, von der­sel­ben Kir­che finan­zi­ell unter­stützt wer­den – wenn über­haupt: Kirch­lich geführ­te Kran­ken­häu­ser wer­den zu 1% von der Kir­che finan­ziert. Man kann sich also, um auf Laschet zu ant­wor­ten, ganz leicht vor­stel­len, wie es aus­sä­he, wenn sich die Kir­che dort zurück­zö­ge: Es wür­de über­haupt nicht auf­fal­len. Ein finan­zi­el­ler oder sozia­ler Kol­laps, wie ihn Laschet her­auf­be­schwört, ist pure Fik­ti­on.

Der Rest von Laschet hält, was der Name ver­spricht, es ist lasch:

Wer Bio­na­de trinkt, ist heu­te mora­li­scher, als der, der Fan­ta trinkt.

Zumin­dest kon­su­miert der Bio­na­de­trin­ker ein Pro­dukt aus kon­trol­liert bio­lo­gi­schem Anbau und der Fan­ta­trin­ker nicht. Das wür­de ich zumin­dest ver­ant­wor­tungs­be­wuß­ter nen­nen, auch wenn ich lie­ber Was­ser als Bio­na­de trin­ke. Über die taz-Schlag­zei­le Gott sei dank zum Rück­tritt des Paps­tes zeigt er sich so erbost, dass er die taz hoch­hält, bringt aber weni­ger als Ines Pohl im Text auf der hoch­ge­hal­te­nen Sei­te:

Ob beim The­ma Frau­en, Homo­se­xu­el­le, Ver­ge­wal­ti­gung, also ins­ge­samt beim The­ma Men­schen­rech­te: Reak­tio­nä­rer als die­ser Papst kann man sich kaum äußern. Eine gern zitier­te Ein­schät­zung zu Aids: Die Ver­tei­lung von Kon­do­men sei nicht die Lösung im Kampf gegen die Immun­schwä­che. „Im Gegen­teil, es ver­grö­ßert das Pro­blem“, das sag­te er auf einer Rei­se nach Kame­run. Auch der Besuch des katho­li­schen Kir­chen­ober­haup­tes in Luthers Hei­mat zemen­tier­te die Kir­chen­spal­tung und zer­stör­te alle Hoff­nun­gen auf eine längst über­fäl­li­ge Annä­he­rung der bei­den gro­ßen christ­li­chen Kir­chen. Eine Annä­he­rung, die an der Basis schon lan­ge und über alle Ge- und Ver­bo­te hin­weg betrie­ben wird.

Dass sie kei­ne Argu­men­te lie­fe­re, kann man der Chef­re­dak­teu­rin nun nicht gera­de vor­wer­fen. Eine inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung inter­es­siert aber in Recke nie­man­den, da kann man die taz ja auch gar nicht kau­fen. Zu Scha­van fällt Laschet dann auch noch was ein:

Scha­van hat mehr für die Uni­ver­si­tä­ten die­ses Lan­des bewegt, als die Lan­des­re­gie­rung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren.

Das stimmt natür­lich: Sie hat die Uni­ver­si­täts­re­form ver­geigt, Exzel­lenz­in­itia­ti­ve, Bil­dungs­gip­fel, Bun­des­uni­ver­si­tä­ten – alles geschei­tert. Immer­hin hat sie sich als Minis­te­rin selbst durch die Föde­ra­lis­mus­re­form aus der Bil­dungs­po­li­tik gekickt. Das nen­ne ich mal Bewe­gung: Annet­te Scha­van hat ihr Minis­te­ri­um auf das Ertei­len von För­der­gel­dern redu­ziert. Damit ist es über­flüs­sig, denn die Gel­der kön­nen ande­re Minis­te­ri­en genau­so gut ver­tei­len.

Karl-Josef Lau­mann ist nun auch nicht gera­de sicher in sei­nen Inhal­ten:

Da traue ich in den letz­ten Wochen mei­nen Augen nicht mehr. Die Höhn von den Grü­nen sucht eine Mit­ar­bei­te­rin. Für vier Euro – dafür kön­nen Sie im Monat eine Sekun­de Stein­brück buchen.

Nein, sie such­te jeman­den für einen Prak­ti­kums­platz. Sicher­lich sind 4€ in der Stun­de nicht gera­de ein Grund, um in die Luft zu sprin­gen, aber immer­hin auch 4€ mehr als man in der Regel bei der Land­tags­frak­ti­on der CDU, SPD und Grü­nen im Land­tag NRW erhält.

Aber auf die Pau­ke hau­en, das kann er ja:

Wenn ein Land sei­ne Schul­den nicht mehr bezah­len kann, ist kein Geld mehr da, um die Alten zu pfle­gen.

Hä? Ich dach­te, die Kir­che zahlt das. *hust*

(Der Aus­ge­wo­gen­heit hal­ber könn­te man ja auch mal was über den Poli­ti­schen Ascher­mitt­woch der SPD schrei­ben, aber da war wohl nur Zeit für Durch­hal­te­pa­ro­len. Und so inhalt­lich albern der Recker Ascher­mitt­woch war, so lang­wei­lig, wie die SPD es ger­ne hät­te, wird’s nicht gewe­sen sein.)

Aktua­li­sie­rung
Mazztv hat die Reden von Laschet und Lau­mann online gestellt. Dazu:

- Laschet stellt es so dar, als woll­ten die Grü­nen schlicht Fleisch­essen unter­sa­gen. Dabei ging es nicht um Schnit­zel, son­dern um Mett­bröt­chen, die anti­bio­tika­re­sis­ten­te Kei­me beinhal­ten, sprich um Gesund­heit.
– War­um ein Katho­lik sich durch die Brü­der­le-Stern-Geschich­te in sei­nen reli­giö­sen Gefüh­len dis­kri­mi­niert füh­len kann, weiß auch wohl nur Laschet.
– Dass über­all bzgl. sexu­el­ler Mis­hand­lun­gen von Kon­dern auf­ge­klärt wür­de, wie Laschet meint, sehen Opfer im Bis­tum Müns­ter anders.
– Wenn Sie sich fra­gen, was soll den der Tri­met-soll-nicht-nach­In­di­en-Teil bei Laschet: Das mit Indi­en erzählt Laschet nicht immer, Indi­en wird Tri­met sel­ber ins Spiel gebracht. Und das nicht nur bezüg­lich der Strom­kos­ten, nein auch CO²-Emmis­si­ons­ab­ga­ben sol­len Tri­met-freund­lich, nicht umwelt­freund­lich sein.
– Grü­ner Strom ist Öko­strom, Herr Laschet.
– feh­ler­frei gere­det, nicht zu popu­li­tisch

Lau­mann hat star­ke ers­te 10 Minu­ten, die ers­te Argu­men­ta­ti­on fin­de ich sogar rund.

  • - aber ein Gut­mensch ist ja gera­de das Gegen­teil eines guten Men­schen.
  • - die Kuh-Geschich­te von Nor­wich Rüße lässt sich in des­sen Blog nach­le­sen. Rüße: „Wir kön­nen nicht mensch­li­ches Käl­te­emp­fin­den auf Tie­re über­tra­gen.“ Lau­mann: „Stellt euch mal vor, wie das Kalb gebib­bert hat.“ Ich: „Brül­ler.“
    – Die Forst­amts­pos­se hat die WN auf­ge­schrie­ben und Wiki­pe­dia.
    – die Stel­len­aus­schrei­bung von Höhn ist wirk­lich merk­wür­dig, wenn auch nichts für jeman­den mit Stu­di­en­ab­schluss.
    – zum Rauch­ver­bot: Wie in ande­ren Län­dern sind auch in Deutsch­land durch das Rauch­ver­bot Kli­nik­be­hand­lun­gen auf­grund von Angi­na pec­to­ris und Myo­kard­in­fark­ten zurück­ge­gan­gen. Das ist kei­ne Ideo­lo­gie, das ist Rea­li­tät, Herr Lau­mann.
    – Oh, Lau­mann macht Sprach­phi­lo­so­phie, sehr geil, aber der Begriff Bil­dungs­fer­ne ent­stammt der Sozio­lo­gie, nicht den Grü­nen.
    – ganz gut erklä­ren­des Mer­kel-Por­trait, star­ke Mit­glie­der­ein­be­schwö­rung, Rött­gen-Bashing statt Befas­sung mit dem hem­men­den CDU-Filz.

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    Anja Karliczek wird CDU-Bundestagswahlkandidatin

    Bei der WN steht, was die Wahl zum CDU-Kan­di­da­ten für die kom­men­de Bun­des­tags­wahl ist: Eine Über­ra­schung. Mit Anja Kar­li­c­zek hat sich die kras­se Außen­sei­te­rin durch­ge­setzt. Das spricht für den Mut und das Selbst­be­wusst­sein einer Par­tei, die man ihr auch online wünsch­te: Jür­gen Coße auf der Inter­net­sei­te nur als „Jür­gen C.“ zu benen­nen, ist ent­we­der nur ein Flüch­tig­keits­feh­ler oder eine bezeich­nen­de Klein­ka­riert­heit.

    Wenn ich schon im Novem­ber geunkt habe, dass die Zeit reif ist für einen enga­gier­ten Nobo­dy, so ist Anja Kar­li­c­zek dem wohl nicht ganz unähn­lich. Ich gehe mal davon aus, dass sie kei­ne Lob­by für ihre Wahl hat­te, kei­ne her­aus­ste­chen­de Erfah­rung im pro­fes­sio­nell-poli­ti­schen Bereich wie ihre Kon­kur­renz, son­dern dass sie sich durch Schlag­fer­tig­keit Gehör ver­schaf­fen konn­te.

    Ihre Wahl könn­te nicht nur, wie in der WN zu lesen ist, das Abschüt­teln der Jas­per­schen Dok­toraf­fä­re bedeu­ten, son­dern auch eine Abkehr vom poli­ti­schen Blen­der­tum. Es sei mal dar­an erin­nert, dass auf den ers­ten Wahl­pla­ka­ten von Jas­per über­haupt nichts drauf stand. Und genau das hat man dann ja auch gekriegt. Die enga­gier­te Befas­sung mit Inhal­ten wäre schon wün­schens­wert. Und wenn man sich anschaut, dass der Mit­be­wer­ber der SPD gar nicht aus dem Wahl­kreis kommt, soll­te dar­in eine zen­tra­le Chan­ce lie­gen.

    Davon abge­se­hen fällt das Aschnei­den von Karl-Heinz Hage­dorn ins Auge: Nach den Wahl­nie­der­la­gen von 2008 zur Bun­des­tags­kan­di­da­tur und 2012 zur Land­tags­kan­di­da­tur ist dies nun eine deut­li­che Schlap­pe für de Met­tin­ger, dem die WN eine star­ke Rede attes­tiert. Nur 45 Stim­men vom 191 im ers­ten Wahl­gang zu bekom­men ist ein bit­te­res Ergeb­nis, aber auch eine ein­deu­ti­ge Posi­tio­nie­rung.

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    Quatsch mit Coße

    Einen fürst­li­chen Fehl­start kann der SPD-Kan­di­dat für den Bun­des­tag im Wahl­kreis Stein­furt III, Jür­gen Coße, da aber mal für sich ver­bu­chen. In einem Leser­brief wird er mit einem nicht gera­de freund­li­chen Dos­sier über Mit­kon­kur­rent Rein­hold Hem­ker in Zusam­men­hang gebracht, und sein Mit­be­wer­ber Fried­rich Paul­sen gibt zu Pro­to­koll

    Sie wis­sen auch, dass beim Mit­be­wer­ber Jür­gen Coße das Argu­ment genannt wur­de: Das ist unser Vor­sit­zen­der, den darf man nicht bloß stel­len. Das waren Argu­men­te, die mir nicht so prä­sent waren, weil ich ein ande­res Demo­kra­tie­ver­ständ­nis habe. Eines, das nicht von so einer For­mal­re­pu­ta­ti­on aus­geht, son­dern das eher auf Inhal­te setzt. Da muss man klar sagen: Das habe ich sicher unter­schätzt.

    Hat qua­li­ta­tiv nicht über­zeugt, ver­steht kei­nen Spaß und arbei­tet hin­term Rücken – so ein Pro­fil muss man auch erst wie­der gera­de bie­gen.

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    Kundgebung gegen die Brandstifter von Hopsten

    Am kom­men­den Sams­tag fin­det in Ibben­bü­ren eine Kund­ge­bung anti­fa­schis­ti­scher und anti­ras­sis­ti­scher Grup­pen gegen die Brand­stif­ter von Hops­ten statt.

    Sechs Män­nern im Alter von 16 bis 22 Jah­ren wird von der Staats­an­walt­schaft vor­ge­wor­fen, am 13. April 2012 einen Molo­tow-Cock­tail auf ein bewohn­tes Haus gewor­fen zu haben, in dem mehr­heit­lich aus Ser­bi­en und Alba­ni­en stam­men­de Fami­li­en leb­ten. Weil ein Bewoh­ner das Feu­er auf dem Bal­kon ent­deck­te, konn­te der Brand gelöscht wer­den, ohne dass jemand ver­letzt wur­de.

    Wäh­rend die Staats­an­walt­schaft Müns­ter nicht von einem ras­sis­ti­schen Tat­mo­tiv aus­geht, taucht der Vor­fall in der Auf­stel­lung der Lan­des­re­gie­rung zu rechts­mo­ti­vier­ter Gewalt im ers­ten Halb­jahr 2012 in NRW auf.

    Der Pro­zess beginnt am 19. Novem­ber im Amts­ge­richt Ibben­bü­ren.

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    Die ersten Kundenrezensionen zur WN-App

    Wäh­rend man in Ibben­bü­ren noch rät­selt, wann die IVZ denn ihre App ans Lau­fen bekommt, hat man bei den West­fä­li­schen Nach­rich­ten schon eine. Die ers­ten Kun­den­mei­nun­gen der App, bei der die Tages­aus­ga­be teu­rer als die gedruck­te Zei­tung ist, sind aber unmiss­ver­ständ­lich:

    Reißt die die Mög­lich­kei­ten des digi­ta­len Medi­ums nicht ein­mal annä­hernd an und das ist noch freund­lich for­mu­liert.

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