WN-Mitarbeiter wehren sich gegen internen Druck

In den letz­ten Tagen konn­te man ver­neh­men, wie der Deut­sche Jour­na­lis­ten­ver­band (DJV) auf sei­ner NRW-Tagung den Aschen­dorff-Ver­­lag, Her­aus­ge­ber der West­fä­li­schen Nach­rich­ten, und im Spe­zi­el­len den Chefredak­teur Dr. Nor­bert Tie­mann auf­rief, den WN-Redak­teu­ren nicht mit fal­schen Infor­ma­tio­nen und Dro­hun­gen die Tar­if­bindung abzu­pres­sen.

Bei mee­dia wird heu­te etwas aus dem Näh­käst­chen der WN geplau­dert:

100 Redak­teu­re der WN sol­len den Aus­tritt aus der Tarif­bin­dung erklä­ren, doch die wider­set­zen sich bis­lang mehr­heit­lich. Eine klei­ne Min­der­heit hat bis­lang unter­schrie­ben, auf Gehalts­er­hö­hun­gen und freie Tage zu ver­zich­ten und eine Wochen­ar­beits­zeit von 40 statt bis­her 36,5 Stun­den in Kauf zu neh­men. Soll­te sich hier­an nicht viel ändern, droht der Ver­lag mit betriebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen und Nor­bert Tie­mann schiebt den Schwar­zen Peter schon mal den eige­nen Jour­na­lis­ten zu:

Eini­ge machen es zum Objekt eines Spiels mit dem Feu­er.

Nee, Herr Tie­mann, das als Grund für Spar­maß­nah­men ange­führ­te Ver­pas­sen des Online-Geschäfts, in das die WN über­haupt erst 2007(!) ein­ge­stie­gen ist, ist zunächst ein­mal Ver­lags­ver­schul­den.

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