Peter Buwalda – Bonita Avenue

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Mehr als 300.000 Mal wur­de die­ser Schmö­ker allei­ne in den Nie­der­lan­den ver­kauft. Es han­delt vom Ensche­der Hoch­schul­leh­rer Sie­ri­us, des­sen Kin­der sei­ner Patch­work-Fami­lie im Erwach­se­nen­al­ter Pro­ble­me machen, was als heil­lo­se, gewalt­vol­le und sexu­el­le Kata­stro­phe sein Leben zer­stört.

Der Ver­gleich mit Jona­than Fran­zen hinkt, denn bei Boni­ta Ave­nue

han­delt es sich weni­ger um eine gesell­schaft­li­che Ana­ly­se über eine Fami­lie als um die Ody­see eines fami­liä­ren Nie­der­gangs. Im Nie­der­län­di­schen reißt der Roman durch sei­ne Wort­ge­walt mit, wel­che in der deut­schen Über­set­zung lei­der oft­mals holp­rig daher kommt. Man braucht sicher­lich einen län­ge­ren Atem, um mit dem Werk zurecht zu kom­men, aber es lohnt sich.

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